Politik zum Anfassen

beim Ortschafts- und Gemeinderat oder im Kreistag werden Entscheidungen für unser direktes Umfeld getroffen. In so einem Gremium ehrenamtlich mitzuwirken ist eine interessante Aufgabe. Abgesehen von festen Regeln und Gesetzen können wir doch sehr stark in der Kommune oder im Landkreis mitgestalten. Die Ergebnisse zeigen sich unmittelbar in unserer Nähe und sind von uns Bürgern spürbar. Im Kreistag verwalten wir einen Etat von über 250 Mill. Euro. Ein großer Teil der Investitionen fließt in den Straßenbau, Radwege und besonders in den Bereich des ÖPNV. Die Elektrifizierung der Ammertalbahn als erste Stufe der Regionalstadtbahn erfordert noch viel Engagement. Auch unsere Berufsschulen halten wir stets mit moderner Ausstattung am Puls der Zeit. Forst – und Landwirtschaft, Naturschutz, Gesundheitsvorsorge, Abfallwirtschaft sind weitere Themen die uns im Kreistag beschäftigen. Hilfe zum Lebensunterhalt im Alter oder bei Arbeitslosigkeit, Eingliederung, Teilhabe, Pflegestützpunkte, Asyl, Jobcenter und Jugendhilfe sind nur einige Schlagworte mit dem größten Anteil unserer Ausgaben im Landkreis. So arbeiten wir gemeinsam mit den Gemeinden und Städten im Kreis Tübingen an dem Erhalt unserer Kulturlandschaft, Chancengleichheit und unserer guten Lebensqualität. Die Gemeinden im Kreis leisten mit der Kreisumlage, aktuell 95 Mill. Euro, einen großen Teil der Einnahmen des Landkreises. Wir, die „Freien Wähler“ setzen uns deshalb immer für eine gerechte und sinnvolle Anpassung des Hebesatzes ein. Wegen der Nähe zum Bürger brauchen wir auch weiterhin handlungsfähige Kommunen. Aus meiner Sicht könnte aber Vieles noch besser laufen. Es scheint, dass die Politiker im Land, Bund und Europa nur noch mit parteipolitischem Gerangel und  Machtkämpfen besetzt sind und bei uns nur noch neue Gesetze, Grenzwerte und Verwaltungsvorschriften ankommen. So müssen wir stets unseren Verwaltungsapparat vergrößern und die Bürokratie explodiert in allen Bereichen. Der Ruf nach preiswertem Wohnraum verhallt deshalb auch in nun überzogenen Bauvorschriften und Genehmigungs- Verfahren. Deshalb stärken Sie bitte die Arbeit im  Kreis und den Kommunen. Gehen Sie am 26. Mai zur Wahl, und besser noch, machen Sie selber mit. Gerne bei uns, den „Freien Wählern“. Wir sind bodenständig, haben keine Partei im Rücken und können deshalb freie und sachbezogene Entscheidungen treffen.

 

Georg Hofer

Kreisrat FWV

Ringstr. 76

72119  Ammerbuch


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels